Husten behandeln

Husten behandeln Husten im Sommer? Keine Seltenheit.

Im Rahmen einer „Sommergrippe“ kann auch unangenehmer Husten auftreten – ein typisches Erkältungssymptom. Neben allgemeinen Maßnahmen wie einer Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr oder Inhalationen können verschiedene rezeptfreie Hustenmittel aus der Apotheke zum Einsatz kommen. Wichtig: Rauchen ist natürlich tabu!

Mittel gegen Husten

In der Regel beginnt eine Sommergrippe (wie eine „normale“ Erkältung) mit Reizhusten, also einem trockenen Husten. Dieser kann insbesondere nachts sehr quälend sein und macht erholsamen Schlaf oft unmöglich. Nach einigen Tagen entwickelt sich dann ein produktiver Husten, der auch als verschleimter Husten oder Husten mit Auswurf bezeichnet wird.

Unter den klassischen Hustenmitteln wird zwischen „Hustenlösern“ und „Hustenstillern“ unterschieden, die jeweils mit klassischen und auch pflanzlichen Wirkstoffen erhältlich sind:

  • Hustenstiller können den trockenen Hustenreiz lindern, der insbesondere zu Beginn einer Erkältung auftreten kann.
  • Hustenlöser können bei produktivem Husten helfen, den Schleim zu lösen und so das Abhusten zu erleichtern.

Wichtig: Hustenlöser und Hustenstiller sollten niemals zeitgleich eingenommen werden, da sich ihre Effekte gegenseitig blockieren können. Stark wirksame Hustenstiller wie Codein sind verschreibungspflichtig.

Darüber hinaus gibt es zum Beispiel auch verschiedene homöopathische Mittel, die bei Husten zum Einsatz kommen können und auch gegen weitere Erkältungssymptome wie Schnupfen und Halsschmerzen wirken. Meist können diese in der Regel auch schon bei Kindern zum Einsatz kommen. Fragen Sie dazu auch Ihren Arzt oder Apotheker.

Husten im Sommer: Behandlung

Bei Husten im Sommer haben sich einige allgemeine Maßnahmen bewährt. Sie können zu einer Linderung der Beschwerden beitragen und den Heilungsprozess unterstützen.

  • Viel trinken – das unterstützt die Schleimlösung. Ideal ist Mineralwasser, Saft-Schorle oder Tee (nicht eiskalt!)
  • Inhalieren mit ätherischen Ölen – auch auf diese Weise wird die Verflüssigung des Schleims unterstützt und das Abhusten erleichtert. Vorsicht: Viele Menschen reagieren allergisch auf ätherische Öle und bei Säuglingen und Kleinkindern dürfen sie gar nicht zum Einsatz kommen.
  • Befeuchtung der Raumluft – zum Beispiel mit einer Schale Wasser auf der Heizung oder durch regelmäßiges Lüften
  • Verzicht auf das Rauchen
  • Vermeidung körperlicher Anstrengung

Was tun gegen Husten?
Dos and Don'ts im Überblick

Do
Don't
  • Viel trinken (Fenchel- oder Thymian-Tee zur Schleimlösung; Huflattich- oder Süßholz-Tee bei Reizhusten)
  • Raumluft befeuchten, regelmäßig lüften
  • Inhalieren
  • Rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke
  • Erhöhte Lagerung des Kopfes in der Nacht (Schleim-Abfluss)
  • Rauchen
  • Trockene Raumluft
  • Eiskalte Getränke
  • Gleichzeitige Einnahme von Hustenlösern und Hustenstillern

Wichtig: Husten im Sommer kann, aber muss nicht unbedingt die Folge einer Erkältung sein. Bei unklaren Beschwerden sollten Sie daher zum Arzt gehen.

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Sommergrippe oder Erkältung?

Bei der „Sommergrippe“ handelt es sich nicht um eine „echte“ Grippe (Influenza), sondern vielmehr um einen grippalen Infekt, also eine Erkältung. Während die echte Grippe durch ganz bestimmte Viren (Influenza-Viren) ausgelöst wird, kommen bei einer Erkältung über 200 Viren aus verschiedenen Virusfamilien als Krankheitserreger infrage. Dazu zählen u. a. auch die sogenannten Entero- oder Coxsackieviren, die im Sommer Hochsaison haben.

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