Sommergrippe: Fragen & Antworten

Ist eine Sommergrippe wirklich eine Grippe?
1 / 7

Ist eine Sommergrippe wirklich eine Grippe?

Eigentlich handelt es sich bei der Sommergrippe nicht um eine „Grippe“ (Influenza) im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um einen grippalen Infekt (Erkältung). Während eine Grippe durch das Influenza-Virus ausgelöst wird, kommen bei einer Erkältung zahlreiche unterschiedliche Erkältungsviren als Auslöser in Frage – im Sommer sind dies vor allem sogenannte Enteroviren. Die Ausprägung der Beschwerden ist bei einer Erkältung milder als bei einer Grippe.

Wieso erkälten wir uns auch im Sommer?
2 / 7

Wieso erkälten wir uns auch im Sommer?

Eine Erkältung im Sommer ist nichts Ungewöhnliches – denn bestimmte Virenarten (z. B. Enteroviren) fühlen sich bei Hitze pudelwohl. Darüber hinaus lauern im Sommer zahlreiche Gefahren: UV-Strahlung schwächt das Immunsystem, die Klimaanlage trocknet die Schleimhäute aus und wer nach dem Schwimmen die Badesachen nicht wechselt, der verkühlt sich häufig.

Welche sind die typischen Symptome einer Sommergrippe?
3 / 7

Welche sind die typischen Symptome einer Sommergrippe?

Die Symptome einer Sommergrippe sind im Grunde genommen mit denen einer „normalen“ Erkältung im Winter zu vergleichen. Typisch sind Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Die Temperatur kann leicht erhöht sein. Da Enteroviren, die im Sommer „Hochsaison“ haben, auch die Schleimhaut in Magen und Darm angreifen, können auch Übelkeit und Durchfall im Rahmen einer Sommergrippe auftreten.

Gut zu wissen: Echte Grippesymptome sind schlagartiger Krankheitsbeginn mit ausgeprägtem Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.

Können grippale Beschwerden im Sommer auch für andere Erkrankungen sprechen?
4 / 7

Können grippale Beschwerden im Sommer auch für andere Erkrankungen sprechen?

Grundsätzlich können Fieber sowie Gliederschmerzen auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten. So zum Beispiel bei typischen „Zecken-Krankheiten“ wie FSME oder Borreliose. Darüber hinaus kann auch eine Pollenallergie zu Fließschnupfen und geröteten Augen führen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Verwechslungsgefahr.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen bei Sommergrippe zur Verfügung?
5 / 7

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen bei Sommergrippe zur Verfügung?

Die Sommergrippe wird ebenso behandelt, wie eine übliche Erkältung. Als wichtigste Basismaßnahmen sind Ruhe und viel Flüssigkeit zu nennen. Darüber hinaus stehen in der Apotheke zahlreiche rezeptfreie Mittel bei Erkältung zur Verfügung, die helfen können, die Symptome zu lindern bzw. den Erkältungsverlauf günstig zu beeinflussen. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Sommergrippe behandeln.

Wann sollte bei Sommergrippe ein Arzt aufgesucht werden?
6 / 7

Wann sollte bei Sommergrippe ein Arzt aufgesucht werden?

Eine Sommergrippe lässt sich in der Regel mithilfe geeigneter Medikamente gut selbst behandeln. In manchen Fällen ist allerdings ein Arztbesuch unumgänglich. Das gilt vor allem bei stark ausgeprägten Beschwerden wie heftigen Gliederschmerzen und hohem Fieber. Auch wenn die Beschwerden länger als 7 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dasselbe gilt bei bellendem Husten und Kurzatmigkeit.

Wichtig: Treten auf einer Reise in die Tropen grippeartige Symptome auf, sollte grundsätzlich auch an Krankheiten wie Dengue-Fieber oder Malaria gedacht werden. Auch hier ist also ein Arztbesuch sinnvoll.

Wie lässt sich einer Sommergrippe vorbeugen?
7 / 7

Wie lässt sich einer Sommergrippe vorbeugen?

Zur Vorbeugung einer Sommergrippe spielen vor allem ein starkes Immunsystem sowie eine gute Händehygiene eine wichtige Rolle. Darüber hinaus sollte man sich auch im Sommer vor Auskühlung schützen und Zugluft vermeiden. Ausreichend warme Kleidung darf auch an einem gemütlichen Grillabend nicht fehlen.

Hier finden Sie die besten Tipps zur Vorbeugung von Sommergrippe.

Disclaimer:
© 2019 MyLife Media GmbH. Diese Website dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen sowie unsere Hinweise zum Datenschutz, die Sie über die Footerlinks dieser Website erreichen können.
Besuchen Sie behandeln.de auch auf Google+.